future economies

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#4 Weniger Wachstum, weniger Sozialsystem? (mit Irmi Seidl)

Wenn konsequenter Klimaschutz dazu führt, dass die Wirtschaft weniger wächst dann fließt auch weniger Geld in unsere Krankenversicherung und Altersvorsorge. Um diesen Trade-off zu umgehen, beschreibt Irmi Seidl, ökologische Ökonomin an der Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, wie man das Sozialsystem umbauen muss, damit es unabhängig von Wirtschaftswachstum funktionieren kann. Warum sie diesen Umbau mit einer anderen Arbeitswelt und einer ganzheitlichen Steuerreform verbindet, erfahrt ihr in unserer vierten Folge.

#3 Wohlstand in a Donut (mit Ulrich Petschow)

Süß, klebrig – aber nachhaltig? Einen neuen Ansatz, Wohlstand zu definieren, erwartet man wohl nicht bei einem Donut. In unserer dritten Folge beschreibt unser Gast Ulrich Petschow aber genau das: Eine ganz andere Art von Donut, nämlich ein Wohlstandskonzept, innerhalb welchem planetare Grenzen eingehalten und sozialen Grenzen nicht überschritten werden. Ursprünglich stammt dieses Bild von Kate Raworth, Ökonomin aus Großbritannien, die es so geschafft hat, ökologische und soziale Bedingungen für Wohlstand zu vereinen.
Wenn es nach Petschow ginge, müssten wir uns schnellstens vom stark verwurzelten Gedanken des Wachstums lösen und anfangen so zu wirtschaften, dass der Fokus darauf liegt, menschliche Bedürfnisse zu erfüllen. Was das mit einer 15-Minuten Stadt zu tun hat und warum wir dem Indikator Bruttoinlandsprodukt unbedingt seine ökologischen Rucksack entgegenhalten müssen, erfahrt ihr in unserer neusten Folge! Hier noch der Link zum erwähnten Forschungspaper: https://www.ioew.de/publikation/gesellschaftliches_wohlergehen_innerhalb_planetarer_grenzen

#2 Wachstum. Wohlstand. Widerspruch? (mit Elena Hofferberth)

Ist Wachstum gleich Wohlstand? Und wenn Wachstum, dann doch am besten grünes Wachstum, oder? Oder doch lieber Postwachstum? Wir klären auf, was hinter diesen Schlagworten eigentlich steckt und warum Rebound Effekte und globale Wertschöfpungsketten das Ganze eigentlich so kompliziert machen. Elena Hofferberth, volkswirtschaftliche Promovendin an der Universität Leeds, erklärt uns außerdem warum es sich lohnt Krisen im Zusammenhang zu betrachten. Sie beschäftigt sich vor allem damit wie die Klimakrise mit sozialer Ungleichheit und der (In)-Stabilität unseres Finanzsystems zusammenhängt.

#1 Was der Klimaschutz bitter nötig hat? Ein Ping-Pong Spiel. (mit Felix Ekardt)

Warum treten wir bei der Bekämpfung der Klimakrise nach wie vor auf der Stelle? Und was würde es bedeuten, wirklich nachhaltig zu wirtschaften? Über diese Fragen sprechen wir gemeinsam mit dem Juristen, Philosophen und Soziologen Felix Ekardt. Als Nachhaltigkeitsforscher an der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik in Leipzig und Berlin beschäftigt er sich schon lange mit diesen Themen. Seine Devise? Wir brauchen gesellschaftlichen Wandel, und der geschieht im Wechselspiel.

Über diesen Podcast

Podcast trifft Wirtschaft trifft Nachhaltigkeit - denn wie sieht ein Wirtschaftssytem aus, das die Klimakrise bewältigen kann? Was bedeutet nachhaltiges Wirtschaften abseits der Sorge um Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Wohlstandsverlust? Diesen Fragen stellen sich die Economics Studentinnen Sarah, Vicki, Henni, Lisa und Flo jeden Monat mit ExpertInnen aus der Wirtschafts- und Nachhaltigkeitsforschung.
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von und mit Henni, Sarah, Vicki, Lisa und Flo

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